Über mich…

… als ich 1962 das Licht der Welt erblickte, dauerte es nicht lange, bis ich mit der Musik in Berührung kam. Singen und pfeifen, ausprobieren und lernen … meine Familie, die Eltern, Schwester und besonders der Bruder liebten Musik und das Musizieren. Die Eltern spielten ihr Instrument zu Hause, mein Bruder, zweifellos der Begabteste, schlug eine professionelle Musikerlaufbahn ein, meine Schwester und ich wurden Pädagogen. Ohne Leistung, einfach zum Spaß nach Lust und Laune, lernte ich als Kind verschiedene Instrumente kennen: Orgel, Klavier, Flöte, Geige, Gitarre, Mundharmonika.

Mit zunehmendem Alter wurde deutlich, dass das Spielen eines Instruments, also das spielerische Umgehen mit einem Instrument, ein gewisses Maß an Lernbereitschaft zur Voraussetzung hatte. So lernte ich Saxophon mehr schlecht als recht, Bongos und Schlagzeug besser ohne Lehrer als mit. Das Lehrer-Schüler-Verhältnis, so wurde mir schnell klar, und das hat sich in meiner pädagogischen und beraterischen Laufbahn bestätigt, ist die eigentliche Voraussetzung zum Lernen.

Ich versuchte mich also weiter an Klavier und Bass, Congas, Gitarre und Keyboard und blieb letztlich am Schlagzeug hängen, weil hier autodidaktisch die besten Ergebnisse zu erzielen waren. Auch das Spielen in Bands brachte Freude und Freunde.

So vergingen die Jahre.

2008 kam ich durch eine Art Eingebung zum Akkordeon. Mein Vater war Akkordeonspieler und ich versuchte mich wie gewohnt autodidaktisch. Ich scheiterte. Ich suchte und suchte und fand schließlich einen Lehrer. Dieser war eine Offenbarung. Das Akkordeon wurde mein Instrument.

Der wertschätzende Umgang zwischen Lehrer und Schüler verhalf mir dazu Energie zum Lernen aufzubringen, praktisch wie theoretisch.

Heute nehme ich Unterricht und gebe Unterricht, ich lerne und gebe mein Wissen weiter. Wissen erwerben und weitergeben ist für mich der Sinn des Lebens. Ich achte darauf, was ich selbst lernen will und achte auf die Bedürfnisse meiner Schüler.

Wer also Lust bekommen hat, bedürfnisorientiert Akkordeon zu lernen, der kann es gerne mit mir versuchen …

„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ Galileo Galilei (1564 – 1642).